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Pilotprojekt mit CO2-Waschanlage
Pilotprojekt mit CO2-Waschanlage02.09.2009, 15:43 Uhr
Braunkohlekraftwerk mit CO2-Waschanlage soll Signalwirkung habenNeun Millionen Euro haben die Unternehmen RWE Power, BASF und der Anlagenbauer Linde in das Pilotprojekt gesteckt, das für eine klimafreundlichere Verbrennung von Braunkohle sorgen soll. Das RWE-Braunkohlekraftwerk Niederaußem wurde dafür mit der neuen Technologie ausgestattet.Klimaschädliches CO2 wird nach Ergebnissen aus Versuchsanlagen bis zu 90% aus dem bei der Verbrennung entstehenden Rauchgas abgetrennt und herausgewaschen. Ein Hauptproblem ist dabei die Endlagerung des CO2, das irgendwo gebunden werden muss. Pläne der Betreiber sehen ein Abpumpen des CO2 in tiefe Gesteinsschichten vor, die ein Entweichen des Klimagases in die Atmosphäre verhindern sollen. Kritiker bemängeln die unausgereifte Speicherung und befürchten, dass diese Art der Endlagerung nicht sicher ist und bei Problemen das ganze CO2 entweichen könnte. Dennoch sehen viele Politiker und Experten eine Chance in dem Projekt, das von Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg bei der Einweihung als wegweisende Pilotanlage bezeichnet wurde.
