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Wärmepumpen zur Kühlung verwenden

Wärmepumpen zur Kühlung verwenden08.09.2009, 10:29 Uhr

Wärmepumpen können im Sommer auch zur Kühlung eines Hauses verwendet werden.Der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V., BDH, hat darauf hingewiesen, dass man bei der Wahl einer Wärmepumpe darauf achten soll, dass sie sowohl heizen als auch kühlen kann. Der Spareffekt verdoppele sich nahezu, während die Extrakosten für eine kühlfähige Wärmepumpe nur sehr gering seien, so der BDH-Experte Carsten Dittmar.

Kühlen mit Erdwärme
Mit Erdwärmepumpen können Räume gekühlt werden, indem die niedrigen Temperaturen im Erdreich direkt genutzt werden. Dies ist nicht nur wirkungsvoll, sondern spart auch Energie und verursacht keinen Zug in den gekühlten Räumen. Dieses Prinzip ist auch als passive Kühlung bekannt und reicht in der Regel aus, den Energieverbrauch für die Temperaturregelung eines Gebäudes auf ein Minimum zu reduzieren, da dieses Verfahren sehr energiesparend arbeitet. Lediglich an extrem heißen Tagen kann es notwendig werden, zusätzlich eine aktive Kühlung zu verwenden. Verglichen mit der permanenten Nutzung einer Klimaanlage ist das Sparpotential immens.

Staatliche Förderung und niedrige Betriebskosten
Häuser mit Heizanlage, die mit Wärmepumpen und einer zusätzlichen Klimaanlage betrieben werden, sind einer Wärmepumpe mit integrierter Kühlfunktion energietechnisch unterlegen. Zudem ist die Heiz- und Kühlkombination mit nur einem Gerät deutlich umweltschonender als der Einsatz von separaten Kühlgeräten. Die Betriebskosten halten sich in Grenzen, da bei Wärmepumpen auch keine Kosten für Schornsteinfeger mehr anfallen. Nach wenigen Jahren rechnet sich die Anschaffung einer solchen Anlage bereits, zumal der Staat die Verwendung von energiesparenden Heizungen auch finanziell fördert.



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