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Holzheizkraftwerke als interessante Alternative für Kommunen
Holzheizkraftwerke als interessante Alternative für Kommunen12.09.2009, 08:31 Uhr
Städte und Gemeinden können mit Holzheizkraftwerken ihre Energieversorgung auf ökologische Weise ergänzenEin Problem vieler regenerativer Energiequellen ist die Abhängigkeit von äußeren Bedingungen. So sind Solaranlagen auf Sonnenschein angewiesen, während Windkraftanlagen bei Windstille keinen Strom liefern können.Strom und Wärme
Holzheizkraftwerke produzieren durch Kraft-Wärme-Kopplung nicht nur Strom, sondern können die entstehende Wärme in das Fernwärmenetz einspeisen. Ein Holzheizkraftwerk mit einer Leistung von 20MW kann bereits eine Kommune mit 15.000 Haushalten mit Wärme versorgen. Ist dies nicht gewünscht, kann die Wärme auch der örtlichen Industrie zur Verfügung gestellt werden.
Holzabfälle als Energielieferanten
Moderne Holzheizkraftwerke können mit Abfällen aus der Holz- und Forstwirtschaft befeuert werden, weswegen die Umwelt nicht zusätzlich mit dem Abbau von Wäldern belastet wird. Dabei sind die Vorräte an Holzabfällen mehr als ausreichend. Von den über 15 Millionen Tonnen Holzabfällen, die allein in Wäldern anfallen, werden bislang nicht mehr als eine Million Tonnen in Biomasse-Kraftwerken verfeuert.
CO2-neutral, kosteneffizient und ohne Feinstaub
Da die Verbrennung der Holzabfälle CO2-neutral ist, wird die Umwelt nicht mit zusätzlichen Kohlendioxidemissionen belastet. Feinstaub wird durch wirksame Filterungsanlagen komplett gebunden und gelangt nicht in die Umwelt. Anwohner brauchen sich also keine Gedanken um zusätzliche Belastungen zu machen. Die Kosten sind im Gegensatz zur Verbrennung von Gas, Kohle und Öl nicht von großen Marktschwankungen abhängig. Ein Holzheizkraftwerk bietet einer Kommune also neben einer dezentralen Energieversorgung auch Arbeitsplätze und die Möglichkeit, der örtlichen Industrie eine CO2-neutrale Energieversorgung zu garantieren.
