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Solarförderung auf dem Prüfstand
Solarförderung auf dem Prüfstand29.10.2009, 17:21 Uhr
Um die im Wahlkampf versprochenen Steuersenkungen durchführen zu können, suchen die zukünftigen Koalitionspartner CDU/CSU und FDP nach Einsparmöglichkeiten. Bei der Förderung von Solaranlagen scheinen sie fündig geworden zu seinBislang wird der Strom aus Solaranlagen sehr großzügig vergütet. So wird bei der Einspeisung in das öffentliche Netz der Solarstrom nicht nur mit dem üblichen Kilowattstundenpreis vergütet, sondern bringt dem Betreiber einer Solaranlage aufgrund der staatlichen Subventionierung deutlich mehr Geld ein.Solarförderung belastet Verbraucher
Während die Förderung von Photovolatikanlagen einen nicht enden wollenden Boom bei den Herstellern von Solaranlagen begründet, sehen sowohl Forscher als auch Verbraucherschützer die hohe Förderung des Solarstroms durchaus kritisch. Zwar sei es zu begrüßen, dass die Verbreitung von Solarstom auf diese Weise zunehme, doch die überdurchschnittlich hohe Einspeisevergütung des Stroms gehe im Endeffekt zu Lasten der Verbraucher, die von den Energiekonzernen auf der anderen Seite zur Kasse gebeten würden.
Hohes Einsparpotential bei Subventionen
So überrascht es nicht, dass die künftigen Koalitionäre von FDP und Union die Förderung deutlich einschränken möchten. Zunächst sollen Solaranlagen im privaten Bereich nicht von den Streichungen betroffen sein. Vielmehr sollten die auf großen Ackerflächen betriebenen, halbkommerziellen Solaranlagen nicht mehr im selben Maße durch die Einspeisevergütung gefördert werden. Da die bisherigen Subventionen ohne Anpassung bis 2028 über 35 Milliarden Euro betragen würden, ergibt sich hier ein entsprechend großes Einsparpotential.
