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Bundesumweltminister Röttgen hält an Atomausstieg fest

Bundesumweltminister Röttgen hält an Atomausstieg fest26.11.2009, 12:35 Uhr

Der CDU-Umweltminister Röttgen hat erklärt, dass die Bundesregierung grundsätzlich am Atomausstieg festhalten will. Dies stößt in der eigenen Partei nicht überall auf GegenliebeDie rot-grüne Bundesregierung hat seinerzeit den Atomausstieg in die Wege geleitet. Mit dem Wahlsieg von CDU/CSU und FDP kam die Diskussion um Laufzeitverlängerungen für ältere Atomkraftwerke wieder in Gang. Viele hielten schon eine Umkehr beim Atomausstieg für denkbar.

Keine dauerhafte Nutzung von Kernenergie
In einem BILD-Interview nahm der neue Bundesumweltminister Röttgen nun Stellung zu den Spekulationen um den Ausstieg vom Ausstieg. Danach würde die neue Regierung keinen Umkehrkurs fahren. Die Kernenergie könne auf Dauer nicht genutzt werden, wenn die Mehrheit der Bürger dies nicht akzeptiere. Die Akzeptanz für Atomkraftwerke sei aber bereits seit einigen Jahrzehnten nicht mehr gegeben. Und nach Einschätzung des Ministers wird sich daran wohl auch in Zukunft nichts Entscheidendes mehr ändern.

Billigenergie durch Laufzeitverlängerung?
Die Versprechen einiger, dass es durch eine Laufzeitverlängerung bei älteren Atomkraftwerken zu Billigenergie kommen würde, hält Röttgen zudem für unseriös. Wörtlich sagte er im Interview, dass es unredlich sei, so etwas zu versprechen. Mit dem Argument der verbilligten Energie hatten viele konservative Politiker die Laufzeitverlängerung begründet.

Kritik aus den eigenen Reihen
Die hessische CDU hat indes das Festhalten des Bundesumweltministers am Atomausstieg kritisiert. Der Fraktionschef im Landtag bezeichnete die Atomenergie als unverzichtbar. Sie sei nicht nur eine klimafreundliche Energie, sondern auch eine kostengünstige und vom Ausland unabhängige Technologie.



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