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Verbraucherzentrale kritisiert Werbung für Wärmepumpen

Verbraucherzentrale kritisiert Werbung für Wärmepumpen03.12.2009, 18:17 Uhr

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat die teilweise irreführende Werbung für energiesparende Wärmepumpen kritisiert. Bei einer Prüfung fielen 130 Internet-Seiten negativ aufWärmepumpen gelten als ökologisch sinnvolle und sparsame Alternative zu hohen Heizkosten. Doch die Werbung der Anbieter solcher Anlagen ist oft nicht transparent genug.

Unvollständige Angaben auf Webseiten
Die Verbraucherschützer bemängeln beispielsweise die unvollständigen Angaben über den Betrieb von Wärmepumpen. So werde sehr oft nicht erwähnt, dass die in der Werbung angegebenen Spitzenwerte nur bei Gebäuden mit sehr guter Wärmedämmung und niedrigen Vorlauftemperaturen der Heizung zu erreichen sind. Andere Anbieter werben mit der Aussage, dass Einsparungen bei Anlagen bis zu einer Vorlauftemperatur von 75 Grad Celsius möglich seien. Diese hohen Temperaturen liegen zwar im Bereich des technisch Möglichen, sind aber nur mit eingeschränkter Effizienz und einem hohen Stromverbrauch zu erreichen. Gerade angesichts hoher Strompreise werden solche Wärmepumpen dann schnell zur Kostenfalle.

Augen auf beim Wärmepumpenkauf
Die Verbraucherschützer betonen, dass Wärmepumpen grundsätzlich ökonomisch und ökologisch sinnvoll seien. Sie dürften daher nicht durch irreführende Werbung in ein falsches Licht gerückt werden. Viele gutgläubige Hausbesitzer investieren in falsche Werbeversprechen und zahlen im Endeffekt drauf. Wer bereits mit einer zu teuren Wärmepumpe zu leben hat, sollte zumindest die Stromkosten minimieren. Ein Strompreisvergleich im Internet kann insbesondere nach den Ankündigungen über Strompreiserhöhungen viel Geld sparen. Der günstigste Stromanbieter ist schnell ermittelt und ein Wechsel ist problemlos und ohne Risiko möglich. Das ändert zwar nichts am hohen Stromverbrauch mancher Wärmepumpen, kann aber die Kosten durch günstigere Strompreise abfedern.



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