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Keine erhöhte Strahlung in Asse und Umgebung

Keine erhöhte Strahlung in Asse und Umgebung05.12.2009, 00:00 Uhr

Nachdem die problematischen Zustände im Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel bekannt geworden waren, haben sich viele Bewohner Sorgen um eine mögliche erhöhte radioaktive Belastung gemacht. Die Behörden geben jetzt EntwarnungDas Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und die landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) Nord-West gaben am Freitag die offiziellen Ergebnisse der Messungen bekannt.

Proben „gesundheitlich unbedenklich“
In einem Radius von einem, fünf und 20 Kilometern rund um das Atommülllager Asse wurden von den Behörden insgesamt 132 Proben genommen. Dabei handelt es sich nicht nur um Bodenproben, sondern um viele verschiedene Proben aus allen denkbaren Bereichen. Die örtlichen Landwirte hatten dazu angeregt, auch Proben von Futtermitteln, Obst, Gemüse, Milch, Oberflächenwasser, Laub, Nadeln, Grund- und Trinkwasser zu entnehmen und zu überprüfen. Speziell bewertet wurden die Werte der radioaktiven Stoffe Tritium, Kalium 40, Cäsium 137, Strontium 90 und Radium 226.

Atomkraft unverzichtbar für stabile Strompreise ?
Während das Atommüll-Problem noch immer ungelöst ist, beharren Stromanbieter und Politiker darauf, dass die Atomkraft mittelfristig unverzichtbar ist, um den Strombedarf decken zu können. Außerdem, so die Stromanbieter, hingen die Strompreise direkt mit der Verfügbarkeit von Atomstrom zusammen. Da die Erneuerbaren Energien und der Ausbau der Stromnetze mit hohen Kosten verbunden sind, würden die Strompreise ohne Atomkraft und Kohlekraftwerke noch gravierender steigen, als es bei der jetzigen Strompreiserhöhung der Fall ist. Die Verbraucher könnten nicht Ökostrom beziehen und gleichzeitig über die hohen Strompreise jammern. Oft seien die Atomkraft- und Stromnetz-Ausbaugegner die ersten, die mit einem Strompreisvergleich einen billigeren Stromanbieter suchen, sobald die Strompreise steigen, so die Stromwirtschaft.



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