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Offshore-Windparks: Stromanbieter vor internationaler Zusammenarbeit
Offshore-Windparks: Stromanbieter vor internationaler Zusammenarbeit07.12.2009, 19:39 Uhr
Eine Initiative der Nordsee-Anrainer-Staaten und Irlands soll für eine länderübergreifende Zusammenarbeit bei Offshore-Windkraftanlagen sorgen. Die Stromanbieter werden in Zukunft ihre Anstrengungen zum Ausbau der Windkraft und der Stromnetze koordinierenDie Fragen einer Netzanbindung der zunehmend ausgebauten Windkraftanlagen sowohl auf dem Festland als auch auf dem offenen Meer bedürfen eines internationalen Ansatzes.Stromanbieter müssen Windkraftanlagen ans Netz anbinden
Viele Windkraftanlagen sind in Betrieb, noch mehr sind geplant oder im Bau. Auch der Anteil der Offshore-Windparks wird in Zukunft stark zunehmen. Doch der dort erzeugte Strom kann nicht ohne Weiteres zum Verbraucher transportiert werden. Der mangelnde Ausbau der vorhandenen Stromnetze bremst die Erneuerbaren Energien oft aus. Aber auch Proteste von Anwohnern und Umweltverbänden gegen den Ausbau selbst umweltfreundlicher Energien bereiten oftmals Probleme.
Initiative soll Anstrengungen der Stromanbieter koordinieren
Die neu gegründete Initiative soll nach Auskunft des Bundeswirtschaftsministeriums zukünftig die Anstrengungen aller beteiligten Länder und ihrer Stromanbieter bündeln, damit die Anbindung und Integration der Stromnetze schneller und wirkungsvoller voranschreiten kann. In Deutschland hat der erste Offshore-Windpark im August seine Arbeit aufgenommen und speist seitdem Ökostrom in das deutsche Stromnetz ein. Große Offshore-Windparks sollen in Zukunft für einen schnelleren Anstieg des Anteils erneuerbarer Energien im deutschen Stromnetz sorgen. Die Stromanbieter kritisieren allerdings immer wieder die hohen Kosten, die mit dem Ausbau zusammenhängen, sowie die Hürden, die durch Bürgerinitiativen in den betroffenen Regionen oft aufgebaut werden.
