Bis zu 600 Euro sparen!
Jetzt Stromanbieter vergleichen.
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Strompreisrechner
Mit einem Strompreisvergleich bares Geld sparen
» zurück zur Startseite
EnBW möchte Prager Stromanbieter übernehmen
EnBW möchte Prager Stromanbieter übernehmen08.12.2009, 17:46 Uhr
EnBW plant offenbar den Einstieg in das tschechische Stromnetz. Der Prager Stromanbieter PRE Group ist Ziel der Planungen des viertgrößten Stromversorgers in Deutschland.Presseberichten zufolge soll die Übernahme bereits in den ersten Wochen des neuen Jahres erfolgen. EnBW hält sich bislang mit einem Kommentar zurückEnBW erwirbt erstmals Mehrheit an ausländischem Stromanbieter
Die Financial Times Deutschland berichtet in ihrer Dienstagsausgabe, dass die Übernahmepläne durch einen Anteilstausch vollzogen werden sollen. Danach werde EnBW 41,1 Prozent der PRE-Aktien vom Finanzinvestor J&T kaufen. Im Tausch dafür erhält J&T Anteile im Wert von 24,3 Prozent am tschechischen Fernwärme-Versorger PT. EnBW zieht sich damit gleichzeitig aus dem Fernwärme-Unternehmen zurück. Abgesehen von kleineren Ausgleichszahlungen wird bei diesem Tauschgeschäft kein Geld fließen. Somit würde der viertgrößte deutsche Stromanbieter zum ersten Mal Mehrheitsaktionär eines ausländischen Versorgungsunternehmens.
Gelingt die Übernahme diesmal?
EnBW hält sich mit Aussagen über das geplante Geschäft zurück. Ein Sprecher verwies auf die bekannte Geschäftspolitik des Stromanbieters, auch im Ausland Mehrheitspositionen aufzubauen. PRE sei ein interessantes Objekt. Der Stromanbieter ist für die Stromversorgung der tschechischen Hauptstadt Prag zuständig. EnBW war zuletzt wegen einer misslungenen Mehrheitsübernahme in die Schlagzeilen geraten, bei welcher der Stromanbieter den ostdeutschen Gasimporteur VNG erwerben wollte. Der Chef von EnBW, Hans-Peter Villis war daraufhin von Kritikern unter Beschuss genommen worden. Vermutlich hält sich EnBW mit Kommentaren zu den Übernahmeplänen des Prager Stromanbieters auch aus diesem Grund zurück. Beobachter warten nun gespannt ab, ob die Übernahmepläne diesmal reibungslos umgesetzt werden können.
