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Hohe Strompreise treiben Teuerungsrate erstmals wieder nach oben

Hohe Strompreise treiben Teuerungsrate erstmals wieder nach oben09.12.2009, 19:08 Uhr

Die Verbraucherpreise sind im November erstmals seit Monaten wieder gestiegen. Ursache sind unter anderem die hohen Strompreise. Die zukünftige Strompreiserhöhung wird die Verbraucherpreise vermutlich noch weiter nach oben treibenDas statistische Bundesamt in Wiesbaden teile am Mittwoch mit, dass die Lebenshaltungskosten in Deutschland zum ersten Mal seit Monaten wieder leicht gestiegen sind. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhten sich die Verbraucherpreise um 0,4 Prozent. Dies ist der erste Preisanstieg seit Juni.

Strompreise treiben Kosten

Insbesondere die Kosten für Energie haben sich nachteilig auf die Inflationsrate ausgewirkt. Die Strompreise haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,8 Prozent erhöht. Ebenso lagen die Preise für Kraftstoffe wieder um 5,6 Prozent über dem Stand des Vorjahresmonats. Allerdings lassen sich bei anderen Posten auch Heizkosten einsparen: Gas wurde durchschnittlich um 18,7 Prozent günstiger. Auch Heizöl wurde billiger und kostete 14,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Fernwärme verbilligte sich immerhin noch um 8,6 Prozent. Die angekündigte Strompreiserhöhung vieler Stromanbieter wird sich voraussichtlich in den nächsten Monaten erneut negativ bemerkbar machen.

Lebensmittel billiger
Obwohl die Verbraucherpreise für den November im Jahresvergleich gestiegen sind, seien die Lebenshaltungskosten verglichen mit Oktober um 0,1 Prozent gesunken. Ebenfalls billiger wurden Lebensmittel im Vergleich zum Vorjahresmonat, nämlich um 2,2 Prozent. Besonders Gemüse, Milchprodukte und Obst sind unter den Artikeln, die günstiger geworden sind. Fisch, Fette und Speiseöle haben sich allerdings verteuert. Gebrauchtwagen, Computer, Fernsehgeräte und andere Unterhaltungselektronik waren ebenfalls billiger zu haben als im Vorjahr.



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