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Brüderle nennt Bedingungen für Laufzeitverlängerung
Brüderle nennt Bedingungen für Laufzeitverlängerung18.01.2010, 17:46 Uhr
In die Diskussion um die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke kommt Bewegung: Nach der grundsätzlichen Bereitschaft der Bundesregierung, den Stromanbietern entgegen zu kommen, nennt Bundeswirtschaftsminister Brüderle (FDP) nun BedingungenStromanbieter sollen Gewinne abgebenEine Verlängerung der AKW-Laufzeiten sei demnach nicht zum Nulltarif zu haben, so Brüderle gegenüber dem Handelsblatt. Die Bundesregierung wünsche eine Abschöpfung von mindestens der Hälfte der zusätzlichen Gewinne, die die Stromanbieter durch die Laufzeitverlängerung erzielen. Noch sei zu prüfen, wie dies rechtlich genau umgesetzt werden könne. Eine steuerliche Lösung sei ebenso denkbar wie eine Regelung über Fonds oder Stiftungen.
Einigung der Stromanbieter untereinander wichtig
Dem Bundeswirtschaftsminister wäre es außerdem am liebsten, wenn die vier großen Stromanbieter E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW sich untereinander auf ein angemessenes Angebot einigen würden. Auf diese Weise könne es vermieden werden, mit jedem Stromanbieter einzeln verhandeln zu müssen. Möglich wäre beispielsweise eine Festpreis-Lösung. Die Einnahmen aus den zusätzlichen Gewinnen der Laufzeitverlängerung sollen nach Ansicht von Brüderle in den Ausbau der erneuerbaren Energien gesteckt werden.
