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Endlager Asse: Fässer mit Atommüll in den Schacht Konrad?
Endlager Asse: Fässer mit Atommüll in den Schacht Konrad?19.01.2010, 17:43 Uhr
Für die Entsorgung des Atommülls aus dem maroden Endlager Asse werden Alternativen gesucht. Experten im Bundesumweltministerium halten einen Transport der Fässer in den Schacht Konrad für eine mögliche LösungEndlager Asse einsturzgefährdetErst vor einigen Tagen wurde beschlossen, dass die Fässer aus dem Endlager Asse geborgen und an einen anderen Ort transportiert werden sollen. Notwendig wurde dies wegen des fortgesetzten Wassereinbruchs in das Endlager und die zunehmende Einsturzgefährdung, die damit einhergeht. Auf der Suche nach einem geeigneten Ort für die Lagerung haben Experten nun den Schacht Konrad favorisiert.
126.000 Fässer im Endlager Asse eingelagert
Bevor die Fässer mit dem Atommüll allerdings überhaupt bewegt werden können, muss untersucht werden, ob sie sich noch in einem transportfähigen Zustand befinden. Hierfür müssen die insgesamt rund 126.000 Behälter gesichtet und stichprobenartig untersucht werden. Ebenfalls muss vorab überprüft werden, ob die Stabilität des Endlagers Asse für eine solche Bergung noch ausreichend ist. Erst nach einer eingehenden Untersuchung werde eine Entscheidung getroffen, so das Bundesumweltministerium.
Siehe auch: Stromanbieter soll für Endlager Asse zahlen
