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Endlager Asse: Sanierung kostet mindestens 1,5 Milliarden Euro
Endlager Asse: Sanierung kostet mindestens 1,5 Milliarden Euro20.01.2010, 16:00 Uhr
Die dringend notwendige Sanierung des maroden Endlagers Asse wird teuer. Doch die Sanierung ist ohne Alternative, denn das Problem kann nicht einfach ignoriert werdenEndlager Asse ähnlich teuer wie MorslebenExperten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) schätzen die Kosten für die Räumung und Sanierung des Endlagers Asse auf wenigstens 1,5 Milliarden Euro. Da eine seriöse Schätzung schwierig ist, verweist der Präsident des BfS, Wolfram König, auf die Schließung des ehemaligen DDR-Atommülllagers in Morsleben. Dieses Projekt könne demnach als Anhalt für die bevorstehende Räumung von Asse dienen.
Räumung des Endlagers Asse favorisiert
Das durch den ständigen Einbruch von Wasser marode gewordene Endlager Asse wird langfristig sogar einsturzgefährdet sein. Deswegen will das BfS den dort gelagerten Atommüll möglichst bald in andere Lager bringen. Wer für die Kosten aufkommen wird, ist noch unklar. Die Grünen hatten kürzlich gefordert, dass der Stromanbieter EnBW einen Hauptteil der Kosten übernehmen solle. Ein großer Teil des eingelagerten Atommülls stammt aus Kraftwerken dieses Stromanbieters.
