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Störfall in Uranfabrik Behälter war falsch deklariert
Störfall in Uranfabrik Behälter war falsch deklariert27.01.2010, 16:26 Uhr
Nach dem Unfall in der Uranfabrik von Gronau hat der Betreiber URENCO die Verantwortung zurückgewiesen. Ein Behälter sei vom Lieferanten falsch deklariert wordenStörfall durch falsche Deklarierung des BehältersVergangenen Donnerstag hatte sich ein Störfall in der Uranfabrik von Gronau ereignet, bei der ein Arbeiter verstrahlt worden war. Der Betreiber der Uranfabrik, die Firma URENCO, hat sich nun zu dem Vorfall geäußert und erklärt, dass der betreffende Behälter von der schwedischen Lieferfirma irrtümlich als clean and washed out (sauber und ausgewaschen) deklariert worden war. Statt dessen habe der Behälter aber noch geringe Restmengen von Uranhexafluorid enthalten.
Gesundheit des Arbeiters nicht langfristig beeinträchtigt
Die Verstrahlung des betroffenen Mitarbeiters bezeichnete URENCO als äußerst gering. Presseberichten zufolge wurde diese Einschätzung von den behandelnden Ärzten bestätigt. Zwar habe der Arbeiter den belasteten Staub eingeatmet; seine Lunge zeige aber keine außergewöhnliche Belastung mit radioaktiven Partikeln. Sollten sich die vorläufigen Messwerte bestätigen, müsse der Patient nicht mit einem zusätzlichen Krebsrisiko rechnen, so die Mediziner.
Siehe auch: Staatsanwaltschaft ermittelt
