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Röttgen verteidigt Kürzung der Solarförderung
Röttgen verteidigt Kürzung der Solarförderung29.01.2010, 17:11 Uhr
Bundesumweltminister Röttgen (CDU) hat die Kürzung der Solarförderung verteidigt. Die ökologischen Stromanbieter und die eigene Partei hatten diesen Schritt kritisiertÖkostrom bis 2050 auf 100%Röttgen erklärte, dass die derzeitige Kürzung um 24 Prozent für Dach- und Freiflächenanlagen der Branche nicht schaden werde. Auf dem Neujahrsempfang des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE) sagte er ferner, dass der Anteil von Ökostrom bis zum Jahre 2050 auf 100% gesteigert werden soll. Der Anteil von Kohle- und Atomstrom soll sich dementsprechend schrittweise verringern. Die Stromanbieter von Ökostrom und die Hersteller von Photovoltaik-Anlagen sehen ihre Branche durch zweistellige Kürzungen dennoch gefährdet.
Strompreise durch Solarförderung höher als notwendig
Verbraucherschützer und Wirtschaftsexperten fordern schon länger eine deutliche Reduzierung der Solarförderung. Während der Anteil des Solarstroms insgesamt nur einen Bruchteil der Stromerzeugung in Deutschland ausmacht, sorgt die staatliche Förderung für eine deutliche Erhöhung der Strompreise. Die Stromanbieter legen die Kosten für die Solarförderung direkt auf die Strompreise um, weswegen die Verbraucher die Zeche bezahlen.
