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Merkel sieht Zukunft für Kernfusion
Merkel sieht Zukunft für Kernfusion02.02.2010, 15:23 Uhr
Zur Lösung der zukünftigen Energieprobleme könnte die Kernfusion nach Ansicht von Bundeskanzlerin Merkel (CDU) einen entscheidenden Beitrag leistenGrundlagenforschung für KernfusionAls ein Projekt, mit dem Deutschland Fusionsgeschichte schreiben kann, bezeichnete Merkel das geplante Kernfusionsexperiment Wendelstein 7-X. Bei einem Besuch des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald erklärte sie, dass bis jetzt nur eine Grundlagenforschung ohne Gewissheit auf Erfolg anstehe. Das Institut könne mit weiterer Unterstützung rechnen, so Merkel weiter.
Kernfusion im Dauerbetrieb möglich?
Im Gegensatz zur Kernspaltung wird bei der Kernfusion Energie durch die Verschmelzung von Atomkernen gewonnen. Da dafür Temperaturen von bis zu 100 Mio Grad notwendig sind, besteht das Problem, dass kein Material als Behälter geeignet ist. Deswegen muss eine Kernfusion in einem starken Magnetfeld stattfinden, in welchem das sogenannte Plasma berührungsfrei schweben kann. Das Projekt Wendelstein 7-X soll nachweisen, dass eine Kernfusion auch im Dauerbetrieb möglich ist.
