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Gas- und Stromanbieter sehen Rückforderungen entgegen
Gas- und Stromanbieter sehen Rückforderungen entgegen04.02.2010, 17:28 Uhr
Die Bundesnetzagentur wird hohe Rückforderungen an die Gas- und Stromanbieter stellen, die für die Nutzung ihrer Netze zu viel Geld kassiert habenDurchleitungsgebühren der Stromanbieter zu hochIn den vergangenen Jahren haben die Gas- und Stromanbieter für ihre Stromnetze etwa zwei Milliarden Euro zu viel berechnet. Entsprechende Bescheide sind bereits von der Bundesnetzagentur an die Netzbetreiber verschickt worden. Am stärksten betroffen sind die etwa 900 Stromanbieter in Deutschland, bei denen die Durchleitungsebühren etwa ein Drittel der Strompreise ausmachen.
Stromanbieter müssen auf Einnahmen verzichten
Allerdings wird es keine direkte Zahlungsverpflichtung geben. Vielmehr müssen sich die Gas- und Stromanbieter darauf einstellen, dass ihre zukünftigen Obergrenzen für Erlöse entsprechend der Rückforderungen abgesenkt werden. Die Bundesnetzagentur beruft sich dabei auf ein Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofes von 2008. Die beiden großen Stromanbieter RWE und E.ON mussten nach Bekanntwerden der Meldung bereits Verluste an den Börsen hinnehmen.
