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Stromanbieter E.ON einigt sich mit EU-Kommission
Stromanbieter E.ON einigt sich mit EU-Kommission05.02.2010, 16:36 Uhr
Der schwelende Kartellstreit zwischen der EU-Kommission und dem Stromanbieter E.ON ist beigelegt. Der Energieversorger darf sein Höchstspannungsnetz verkaufenNiederländischer Energieversorger übernimmt StromnetzDie EU-Kommission teilte in Brüssel mit, dass die Übernahme des E.ON-Netzes durch den holländischen Stromanbieter Tennet den Wettbewerb innerhalb der EU nicht beeinträchtige. Somit stehe der deutsche Strommarkt jetzt auch anderen Wettbewerbern offen. Tennet ist in niederländischem Staatsbesitz, weswegen die 10.000 Kilometer des E.ON-Stromnetzes nun ebenfalls in staatliche Hand gelangen.
Stromanbieter E.ON erfüllt Abmachung mit Kartellbehörden
Der Verkauf wird dem Stromanbieter E.ON schätzungsweise etwa 1,1 Milliarden Euro einbringen. Damit erfüllt der Energieversorger eine Abmachung, die 2008 mit der EU-Kommission getroffen wurde, um die Einstellung des Kartellverfahrens zu erreichen. Nach dieser Vereinbarung sollte E.ON sich von seinem Stromnetz sowie von 5000 Megawatt an Kraftwerkskapazitäten trennen. Die EU hat nunmehr keine Bedenken mehr, dass der Wettbewerb auf dem Strommarkt behindert wird.
