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Röttgen will weiterhin schnellen Atomausstieg
Röttgen will weiterhin schnellen Atomausstieg11.02.2010, 17:17 Uhr
Trotz der Kritik aus der schwarz-gelben Koalition hält Bundesumweltminister Röttgen (CDU) weiterhin an einem raschen Ausstieg aus der Atomenergie festBei 40% Ökostrom Aus für KernenergieRöttgen erklärte in diesem Zusammenhang, dass das Vorhaben für einen raschen Umstieg auf Ökostrom dem Koalitionsvertrag entspreche. Als Zielmarke nannte er ein Minimum von 40 Prozent erneuerbare Energien. Wenn dieses Ziel erreicht sei, gebe es laut Koalitionsvereinbarung keinen Raum mehr für Kernenergie. Röttgen sagte außerdem, dass er bei der Berechnung konservative Maßstäbe anlege, um auf der sicheren Seite zu bleiben.
Eindeutige Aussagen über Atomausstieg
Hinsichtlich der Meldungen, dass FDP-Chef Westerwelle den Umweltminister in dessen Abwesenheit heftig kritisiert habe, erklärte Röttgen, dass er mit dem Außenminister ein gutes Telefongespräch geführt habe. Darin habe er sich auf die Koalitionsvereinbarung bezogen, die eindeutige Aussagen über die Kernenergie als Brückentechnologie enthalte.
