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Stromanbieter wollen neue Atomgespräche
Stromanbieter wollen neue Atomgespräche24.02.2010, 16:37 Uhr
Die vier großen Stromanbieter in Deutschland fordern eine Wiederaufnahme der Gespräche zur Zukunft der AtomenergieStromanbieter schreiben PofallaWie die Rheinische Post berichtet, haben die vier Stromanbieter E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW vergangene Woche dem Kanzleramtsminister Pofalla (CDU) ein Schreiben zugestellt, in welchem sie auf zügige weitere Gespräche über die Reststrommengen der Kernkraftwerke dringen. Außerdem wollen die Stromanbieter über die Pläne für das Energiekonzept der Regierung mitreden. Pofalla ist Vorsitzender der Monitoring-Gruppe, die als Gesprächsforum zwischen Bundesregierung und Energiewirtschaft fungiert.
Entscheidung über Laufzeitverlängerung im Herbst
Ende Januar hatte es erste Gespräche gegeben, bei denen sich die Teilnehmer auf Folgetreffen verständigt haben. Dieses erste Folgetreffen war allerdings von der Bundesregierung verschoben worden. Erst am Dienstag hatte der parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erklärt, dass die Atomkraftwerke in Biblis und Neckarwestheim vorerst am Netz bleiben sollen. Die Regierung möchte keine Fakten schaffen, bis im Herbst über die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke entschieden wird.
