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Atomausstieg Union will Atomkraftwerke erst nach 2030 abschalten
Atomausstieg Union will Atomkraftwerke erst nach 2030 abschalten26.02.2010, 16:48 Uhr
In der Auseinandersetzung über den Atomausstieg will die Bundestagsfraktion von CDU/CSU die Laufzeiten schnell verlängern und die Atomkraftwerke in Deutschland erst nach 2030 abschaltenAtomausstieg vor 2030 nicht verantwortbarWie die Bild-Zeitung unter Berufung auf ein Unionspapier zur Atomenergie berichtet, erklärt darin der CDU/CSU-Fraktionsvize Michael Fuchs, dass eine Abschaltung der 17 deutschen Atomkraftwerke vor dem Jahr 2030 nicht zu verantworten sei. Die erneuerbaren Energien wie Windkraft und Solarenergie seien zu sehr von Wetterlagen abhängig. Zudem könne der produzierte Strom nicht gespeichert werden.
Laufzeitverlängerung zügig durchsetzen
Bis diese Probleme gelöst seien, müsse die Atomkraft als Brückentechnologie akzeptiert werden, so Fuchs in dem Papier weiter. Daher sei es wichtig, die Laufzeiten der Atomkraftwerke in Deutschland möglichst zeitnah zu verlängern. Bis auf Weiteres könnten die 17 bestehenden Atomkraftwerke aus energie- und umweltpolitischen Gründen nicht vom Netz genommen werden.
Siehe auch: Röttgen und der Atomausstieg
