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Strompreise steigen durch Fehlkalkulationen der Stromanbieter

Strompreise steigen durch Fehlkalkulationen der Stromanbieter01.03.2010, 16:03 Uhr

Zum 1. März haben viele Stromanbieter ihre Strompreise wieder erhöht. Als Grund wird fast immer die EEG-Umlage für Ökostrom genannt. Experten bezweifeln diese Begründung schon langeEEG-Umlage nicht verantwortlich für Strompreiserhöhung
Mit einer bemerkenswerten Regelmäßigkeit verweisen die Stromanbieter bei jeder neuen Strompreiserhöhung auf die angeblich hohen Belastungen durch die Umlage für erneuerbare Energien. Diese Umlage wird für die Endkunden direkt auf die Strompreise aufgeschlagen. Doch Experten halten diese Aussage schon länger für unzutreffend. Denn der wahre Anteil der EEG-Umlage wird von der Strompreiserhöhung der meisten Stromanbieter weit übertroffen.

Steigende Strompreise wegen schlechter Einkaufspolitik
Den wahren Grund für die höheren Strompreise sehen Beobachter in den Fehlkalkulationen vieler Stromanbieter, die sich beim langfristigen Einkauf der Stromkontingente an der Strombörse schlicht „verzockt“ haben. Während die aktuellen Strompreise an der Börse teilweise sogar fallen, müssen die Stromanbieter die hohen Kosten kompensieren, die sie mit dem Kauf ihres Stroms zu Zeiten hoher Strompreise verursacht haben. Experten werfen den Energieversorgern daher mangelnde Weitsicht vor, die nun von den Stromkunden ausgebadet werden muss.



Stromanbieter Stromvergleich Über den Strompreis-Vergleich wurde nicht selten in den Medien geworben. Jedoch nutzen wenige Verbraucher tatsächlich diesen Service und nutzen weiterhin die regionalen Anbieter. Der eigentliche Vergleich ist für den Verbraucher recht einfach. Es sind je nach derzeitigen Kosten Einsparungen von leicht 30 % im Jahr bishin zu über 50 % realisierbar.
Ökostrom Stromanbieter Das Ablösen von Kernkraft, Erdöl und Kohle in der Energieerzeugung hat besonders seit dem Reaktorvorfall in Fukushima wieder höchste Priorität in Deutschland. Der Anteil von Ökostrom ist bei dem in Deutschland erzeugten Strom in den letzten Jahren rapide angestiegen. Im Jahre 2011 lag der Anteil bei 15,6 Prozent und soll laut Bundesregierung im Jahre 2020 bei 38 Prozent liegen.


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