Stromnachrichten
Stromanbieter E.ON trennt sich von Endkundengeschäft in USA
Dienstag, 02. März 2010 um 13:54 Uhr
E.ON möchte offenbar sein Endkundengeschäft in den USA verkaufen. Die entsprechende Tochtergesellschaft soll Presseberichten zufolge an andere Energieversorger veräußert werden
E.ON-Tochter wird an andere Stromanbieter verkauft
Wie die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, berät die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs den Stromanbieter beim Verkauf seiner Tochtergesellschaft. Die Veräußerung der in den US-Bundesstaaten Virginia und Kentucky tätigen E.ON-Tochter kommt für Beobachter allerdings nicht überraschend. Schon im vergangenen Jahr hatte der Stromanbieter angekündigt, sich von verschiedenen Beteiligungen zu trennen.
Stromanbieter will weitere Werte veräußern
Der Wert des US-Endkundengeschäfts beträgt nach Schätzungen der „Financial Times“ etwa sechs Milliarden US-Dollar. An der Börse hatte die Ankündigung bislang keine Auswirkungen auf die Aktie von E.ON. Der Stromanbieter notierte nur leicht im Minus und bewegt sich damit im unteren Mittelfeld der DAX-Werte. Durch die Veräußerung von Beteiligungen möchte E.ON mindestens 10 Milliarden Euro einnehmen, die unter anderem durch den Abbau von Kraftwerkskapazitäten und den Verkauf des Höchstspannungsnetzes erzielt werden sollen.
(c) Redaktion Stromsparer.de

