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Frankreich veranstaltet Konferenz zur Atomkraft
Frankreich veranstaltet Konferenz zur Atomkraft05.03.2010, 15:52 Uhr
Atomkraftwerke werden auch in Zukunft einen Beitrag zur Stromversorgung liefern. Die deutsche Diskussion um einen Ausstieg aus der Atomenergie wird in anderen Ländern nicht geführt450 neue Atomkraftwerke bis 2030In der kommenden Woche hat Frankreich zu einer internationalen Konferenz zur Atomenergie geladen. Die Franzosen beziehen den größten Teil ihres Stroms aus Atomkraftwerken. Vertreter aus über sechzig Staaten werden zu der Konferenz erwartet. Der Weltnuklearverband (WNA) schätzt, dass in den nächsten 20 Jahren auf der ganzen Welt etwa weitere 450 Atomreaktoren ans Netz gehen werden. Auch Teilnehmer aus dem Nahen Osten werden zu der Konferenz erscheinen. So hat Jordanien beispielsweise keine Ölvorkommen, könnte aber mit Uranlieferungen in Zukunft zu einem wichtigen Partner werden.
Auch Obama setzt auf Atomkraft
Der französische Präsident Sarkozy ist seit langem dafür bekannt, nukleare Technologie auch als Wirtschaftsgut zu betrachten. Vertreter des Atomkonzerns Areva begleiten ihn regelmäßig auf Auslandsreisen, um den Europäischen Druckwasserreaktor (EPR) anzupreisen, der als Gemeinschaftsprojekt von Areva und Siemens entwickelt wurde. Auch der amerikanische Präsident Obama hat eine Rückkehr zur Atomkraft angekündigt und will neue Atomkraftwerke in den USA bauen, um die Abhängigkeit von Energieimporten zu verringern.
