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Änderungen bei Kürzung der Solarförderung
Änderungen bei Kürzung der Solarförderung15.03.2010, 14:36 Uhr
Das Hin und Her bei der Kürzung der Solarförderung geht weiter. Die neuesten Änderungen sehen vor, dass die Förderung für Freiflächen erst ab Oktober eingeschränkt wirdSolaförderung für Ackerflächen fällt später wegDie Verlängerung der Frist um drei Monate soll am Montag von der schwarz-gelben Koalition beschlossen werden. Ursprünglich sollte die Kürzung der Solarförderung schon ab 1. Juli in vollem Umfang in Kraft treten. Die Förderung steht in der Kritik, da sie über die Strompreise durch Endkunden finanziert wird, die Solarenergie insgesamt aber nur einen geringen Anteil am Gesamtstromaufkommen hat.
Bayern gegen Kürzung der Solarförderung
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hatte bereits angekündigt, die Kürzung der Solarförderung nicht in der ursprünglichen Fassung zu akzeptieren. Insbesondere der Wegfall der Förderung von Freiflächenanlagen stößt in Bayern auf wenig Gegenliebe. Sollten die nun gültigen Kompromisse erneut zur Disposition stehen, könnte die FDP einer Lockerung des Verbots für Solaranlagen auf Ackerböden zustimmen, so der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Kauch. Erst am vergangenen Freitag hatte Seehofer erklärt, dass Bayern als das größte Solarland die Unterstützung regenerativer Energien als eine zentrale Leitentscheidung für Wohlstand, Lebensqualität und Beschäftigung sieht.
Siehe auch: Seehofer torpediert
