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Stromanbieter LichtBlick fordert staatliche Gelder für Mini-Kraftwerke
Stromanbieter LichtBlick fordert staatliche Gelder für Mini-Kraftwerke25.03.2010, 13:39 Uhr
Die sogenannten Keller-Kraftwerke müssen nach Ansicht von LichtBlick, der Berliner GASAG und dem Kraftwerks-Hersteller SenerTec weiterhin gefördert werdenStromanbieter fordert EntscheidungIm Zuge der Neuordnung für die Förderung erneuerbarer Energien ist auch das Schicksal der Fördergelder für klimafreundliche Kraft-Wärme-Kopplung ungewiss. Bislang hat das zuständige Bundesumweltministerium noch keine Entscheidung getroffen. Grund genug für den Stromanbieter LichtBlick, gemeinsam mit den anderen Firmen auf die Thematik hinzuweisen.
Keller-Kraftwerke sparen bis zu 60% CO2
Bisher unterstützt die Bundesregierung den Einbau kleiner Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit einer Leistung von bis zu 50 kW. Diese sogenannten Mini-KWK oder auch Keller-Kraftwerke werden bevorzugt in Ein- und Mehrfamilienhäusern, aber auch in öffentlichen Gebäuden oder Schwimmbädern verwendet. Sie erzeugen klimafreundlich Strom und Wärme und sparen bis zu 60 Prozent CO2 ein.
Bundesumweltminister soll Förderung fortsetzen
Der Stromanbieter LichtBlick, die Berliner Gaswerke AG (GASAG) und SenerTec, wo viele der Kleinkraftwerke hergestellt werden, plädieren nun für einen stärkeren Ausbau dieser Technologie. Nur mit staatlicher Förderung könne die angepeilte Verdopplung der Stromversorgung durch KWK bis 2020 auf 25% der Gesamtstromerzeugung erreicht werden. Sie fordern, dass Bundesumweltminister Röttgen (CDU) das auf zehn Jahre angelegte Impulsprogramm fortsetzt. Derzeit ist es auf unbestimmte Zeit eingefroren; neue Anträge sollen nicht mehr bewilligt werden.
