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Earth Hour freiwilliger Stromausfall für den Klimaschutz
Earth Hour freiwilliger Stromausfall für den Klimaschutz29.03.2010, 14:12 Uhr
Für den Klimaschutz beteiligten sich Menschen in 126 Ländern an der Earth Hour und schalteten ihre Lichter aus. Selbst Klimasünder wie China nahmen an der Aktion teilLichter gingen in vielen Städten ausWährend in Peking die Verbotene Stadt im Dunkeln lag, verzichtete Sidney auf die Beleuchtung des berühmten Opernhauses. Die Griechen schalteten die Lichter der Akropolis aus und sparten nebenbei eine Menge Stromkosten, und in den USA blieben viele Wahrzeichen und Wolkenkratzer wie das Empire State Building in New York ohne die typische Illumination. Auch in Berlin wurde der Aufruf des WWF befolgt und die Lichter am Brandenburger Tor gelöscht.
Klimaschutz für Jedermann
Dieses Signal für den Klimaschutz sollte eine weltweite Resonanz finden. 35 Städte allein in Deutschland hatten sich für die Earth Hour registriert. Die Beteiligung von Privatleuten fiel allerdings recht unterschiedlich aus. Während manche ihre Lichter konsequent ausschalteten, kümmerten sich andere nicht um den Aufruf. Nach Angaben der Umweltschutzorganisation WWF sollte die Aktion allen Menschen die Möglichkeit geben, ihrer Besorgnis über den Klimawandel Ausdruck zu verleihen.
