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Atommüll: Erkundung von Endlager Gorleben wird fortgesetzt
Atommüll: Erkundung von Endlager Gorleben wird fortgesetzt01.04.2010, 16:05 Uhr
Der Salzstock Gorleben soll weiter hinsichtlich der Eignung als Atommüll-Endlager erkundet werden.Betriebsplan für Atommüll-Lager 28 Jahre altDas Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat mitgeteilt, dass es am Dienstag eine Verlängerung des Betriebsplanes von 1983 beantragt habe. Damit tritt einer der größten Konfliktpunkte in der Diskussion um die Erkundung von Gorleben als Endlager für Atommüll erneut in den Mittelpunkt. Der vor 28 Jahren erstellte Betriebsplan nach dem Bergrecht ermöglicht Bürgern und Verbänden nur eine eingeschränkte Beteiligung, anders als bei Vorgängen, die dem Atomrecht unterstehen.
Für Atommüll-Lagerung Hauptbetriebsplan notwendig
Der Rahmenbetriebsplan wird nun bis Ende September vom Landesamt für Bergbau überprüft und gegebenenfalls genehmigt. Doch für die weitere Erkundung des Salzstocks hinsichtlich der Lagerung von Atommüll reicht die Verlängerung des Betriebsplanes nicht aus. Ein Hauptbetriebsplan muss hierfür erstellt werden, der detaillierte Festlegungen über Abläufe und Messungen im Salzstock beinhaltet.
Siehe auch: Greenpeace klagt
