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Smart Home Studie über das Energiehaus der Zukunft
Smart Home Studie über das Energiehaus der Zukunft07.04.2010, 15:47 Uhr
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) startet im Sommer ein Projekt über die Erforschung der Vorteile eines sogenannten Smart Home, mit dem der Energieverbrauch optimiert werden sollSmart Home als Umschlagplatz für StromDas KIT hat hierfür eigens die Errichtung eines Prototyps für ein Smart Home geplant, dessen Rohbau bereits fertig ist. Bis zu vier Personen sollen für das Projekt in dieses Energiehaus einziehen. Auf einer Fläche von 60 Quadratmetern finden sich normale Haushaltsgeräte. Dazu gehören Spülmaschine und Kühlschrank ebenso wie die Waschmaschine oder der Trockner. Der benötigte Strom wird über eine Solaranlage und ein Blockheizkraftwerk erzeugt. Auch ein Elektroauto kann nahtlos eingebunden werden, da das Smart Home mit einer Ladestation ausgerüstet ist. Mit dieser Ladestation wird die Autobatterie mit überschüssigem Strom geladen. Aber auch umgekehrt kann Strom vom Auto ins Haus fließen, wenn das hauseigene Stromnetz in einer Hochlastzeit zusätzlichen Strom benötigt.
Stromanbieter und Wirtschaft unterstützen das Projekt
Getragen wird das Smart Home von einem Konsortium, das von Wirtschaftsunternehmen und Wissenschaftlern gebildet wird. Zusammengefasst sind die verschiedenen Teilnehmer im Projekt MeRegioMobil. Beteiligt sind unter anderem der Stromanbieter EnBW, die Stadtwerke Karlsruhe, aber auch Firmen wie Daimler, Bosch und SAP. Der Bund fördert das Smart Home mit einer Summe von zunächst 11 Millionen Euro bis Herbst 2011.
