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Entlassungen bei Stromanbieter Vattenfall möglich
Entlassungen bei Stromanbieter Vattenfall möglich12.04.2010, 15:16 Uhr
Der neue Chef des schwedischen Energiekonzerns will in den kommenden Jahren ein Programm zur Kosteneinsparung durchsetzen. Auch Arbeitsplätze in Deutschland könnten dadurch gefährdet seinStromanbieter unter neuer LeitungØystein Løseth, der 51-jährige neue Chef von Vattenfall, kündigte zum Einstand in seiner neuen Funktion an, dass der Stromanbieter in den kommenden Jahren Geld einsparen müsse. Auch Entlassungen in Deutschland sind dabei nicht ausgeschlossen. Der bisherige Chef des Energiekonzerns, Lars Josefsson, musste aufgrund einer Forderung der schwedischen Regierung seinen Posten aufgeben. Der schwedische Staat ist Haupteigentümer von Vattenfall. Aufgrund der fortgesetzten Pannen bei Atomkraftwerken von Vattenfall in Schweden und Deutschland war Josefsson für die Regierung nicht länger tragbar.
Vattenfall erwartet Einbußen im operativen Geschäft
Løseth erklärte in einem Interview dem Saarländischen Rundfunk, dass der Stromanbieter im operativen Geschäft besser werden müsse. Der gebürtige Norweger sei ebenso irritiert über die Stillstände in den Atomkraftwerken, wie die Kunden von Vattenfall. Da die Nachfrage nach Energie in Europa zurückgehe, würden auch die Gewinne des Konzens schrumpfen. Weitere Expansionen soll es nach Aussage des neuen Chefs zunächst nicht geben. Im März hatten 3000 Arbeitnehmer gegen die geplante Streichung von 1500 der insgesamt 21.000 Arbeitsplätze beim Stromanbieter demonstriert.
