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Französische Stromanbieter streiten um Uran-Anreicherung
Französische Stromanbieter streiten um Uran-Anreicherung13.04.2010, 14:31 Uhr
Die beiden französischen Energiekonzerne Areva und EDF setzen ihre Auseinandersetzung über die Anreicherung von Uran weiter fortStromanbieter will Uran im Ausland kaufenGrund der Auseinandersetzung ist die Absicht von EDF, das angereicherte Uran für seine Atomkraftwerke in Zukunft von anderen Firmen zu beziehen. Bisher bezog der Stromanbieter den Brennstoff für seine Reaktoren zu mehr als 60 Prozent vom Atomkonzern Areva. In Zukunft könnte dies Einbußen von bis zu 500 Millionen Euro für Areva bedeuten, wenn der Stromanbieter EDF 20 Prozent seines Bedarfs im Ausland deckt.
Streit der Stromanbieter geht in die nächste Runde
Der Konflikt um die Uran-Anreicherung ist nicht der erste Streit zwischen den beiden Energiekonzernen. Zu Beginn des Jahres hatte der Stromanbieter EDF versucht, die Preise für die Nutzung von Arevas Wiederaufbereitungsanlage zu drücken. Daraufhin stellte der Atomkonzern die Belieferung von EDF mit Kernbrennstoff ein und nahm abgebrannte Brennstäbe nicht mehr zurück. Zudem konkurrieren beide Unternehmen schon lange um die Vormachtstellung in der französischen Atomindustrie.
