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Mappus für maximale Laufzeiten von Atomkraftwerken
Mappus für maximale Laufzeiten von Atomkraftwerken23.04.2010, 15:36 Uhr
Baden-Württembergs Ministerpräsident Mappus (CDU) plädiert dafür, die Atomkraftwerke bis zum Ende ihrer technischen Lebensdauer zu betreibenAKW-Laufzeiten bis zum Ende der technischen LebensdauerAuf dem kommunalen Energietag des Stromanbieters EnBW in Stuttgart erläuterte Mappus seine Ansichten zu den AKW-Laufzeiten. Demnach solle Atomstrom auch in Zukunft ein fester Bestandteil der deutschen Energieversorgung bleiben. Allerdings wolle auch Mappus keine neuen Atomkraftwerke. Seinen Parteikollegen, den Bundesumweltminister Röttgen, kritisierte der Ministerpräsident für seine Pläne, die Atomkraftwerke möglichst schnell abzuschalten. Der Ausbau erneuerbarer Energien würde nur die Strompreise steigen lassen, so Mappus weiter.
Grüne: Laufzeitverlängerung sicherheitstechnisch fatal
Kritik kam naturgemäß von der Opposition. Die Grünen werfen dem Ministerpräsident vor, mit der maximalen technisch möglichen Laufzeit von Atomkraftwerken einen sicherheitstechnisch fatalen Kurs zu fahren. Zudem sei diese Forderung wirtschaftlich absurd und energiepolitisch eine Sackgasse, so der Grünen-Fraktionschef Kretschmann. Der Stromanbieter EnBW würde von längeren Laufzeiten erheblich profitieren, denn das baden-württembergische Atomkraftwerk Neckarwestheim II, das von EnBW betrieben wird, wäre das letzte Atomkraftwerk, das vom Netz gehen müsste.
