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Stromanbieter E.ON will Schulden durch Veräußerungen abbauen
Stromanbieter E.ON will Schulden durch Veräußerungen abbauen26.04.2010, 15:45 Uhr
Um Schulden abzubauen, will der Energiekonzern verschiedene Beteiligungen verkaufen. Dies stößt offenbar auf großes Interesse bei möglichen KäufernStromanbieter hat 45 Mrd Euro SchuldenBis zum Jahresende will der Stromanbieter mindestens 10 Milliarden Euro durch Verkäufe erzielen, um die Schulden abzubauen, die sich derzeit auf etwa 45 Milliarden Euro belaufen. Veräußert werden soll beispielsweise die Beteiligung von EON am Berliner Gasanbieter Gasag. Aber auch von seinen US-Beteiligungen will der Energiekonzern sich trennen. Für dieses milliardenschwere Geschäft sollen bereits drei Gebote in die engere Auswahl gekommen sein. Für den Anteil an der Berliner Gasag soll hingegen der französische Stromanbieter GDF Suez Interesse angemeldet haben. Laut der Financial Times Deutschland vom Montag seien die Gespräche hierüber aber noch in einem frühen Stadium.
Andere Beteiligungen des Stromanbieters bereits verkauft
Bereits im vergangenen Jahr hatte EON seine Schulden um etwa sechs Milliarden Euro reduziert, indem der Stromanbieter sein deutsches Hochspannungsnetz sowie die Stadtwerke-Holding Thüga verkaufte. Um einen höheren Preis erzielen zu können, waren von dem damaligen Geschäft die Anteile an der Gasag ausgenommen worden. Erst vergangene Woche hatte EON den geplanten Verkauf seiner italienischen Gasnetzanteile wegen nicht ausreichender Gebote zurückgenommen.
Siehe auch: EON behält Gasnetz
