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Intelligente Stromzähler: Kundeninteresse hält sich in Grenzen
Intelligente Stromzähler: Kundeninteresse hält sich in Grenzen10.05.2010, 16:13 Uhr
Einer Studie des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv) und des Bundesverbands Neuer Energieanbieter (bne) zufolge, sind die Verbraucher noch unsicher gegenüber den neuen StromzählernUnklare Regeln für intelligente StromzählerDie kritische Grundeinstellung der Stromkunden gegenüber dem intelligenten Stromzähler resultiert offenbar aus einer Unsicherheit, die mit der unklaren Ausgangssituation begründet wird. Die Studie, welche von vzbv und bne am Montag vorgestellt wurde, zeige diese Unsicherheiten sowohl auf Verbraucherseite als auch am Strommarkt selbst. Dabei ist unbestritten, dass erhebliche Anstrengungen durch die Stromanbieter erforderlich sind, um die notwendigen Neuerungen im Stromnetz zu etablieren. Gerade hier fehlt es der Studie zufolge aber an klaren Strukturen, die vom Gesetzgeber vorgegeben werden müssten. Eine marktorientierte Einführung der intelligenten Stromzähler sei nach Ansicht von bne und vzbv wünschenswert, damit die unterschiedlichen Interessen von Verbrauchern und Stromanbietern gleichermaßen berücksichtigt werden könnten.
Flexible Strompreise noch nicht in Sicht
Der Geschäftsführer des bne, Robert Busch, erklärte dazu, dass intelligente Stromzähler ein wichtiger Bestandteil für das Stromnetz der Zukunft seien. Erneuerbare Energien und Nachfrage müssten zusammengeführt werden. Die Politik müsse hierfür klare Entscheidungen treffen, um die Marktkräfte zu entfesseln. Die geplante Einführung flexibler Strompreise zum Ende des Jahres sei angesichts des Fehlens einer Infrastruktur und verlässlicher Standards fraglich. Um einen wettbewerblichen Markt zu entwickeln, seien Kommunikationsstandards unerlässlich, so Busch weiter. Falls die Politik flächendeckend die Ausstattung mit intelligenten Stromzählern vorschreibe, müsse vorher geklärt werden, welche Anforderungen diese Zähler erfüllen sollten.
