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Stromanbieter: Kommunen verhindern Aufteilung von RWE
Stromanbieter: Kommunen verhindern Aufteilung von RWE20.05.2010, 16:38 Uhr
Die neue Struktur von RWE ist vorerst am Widerstand der Städte und Gemeinden gescheitert. Der Stromanbieter hüllt sich indes in SchweigenStromanbieter will Konzern in zwei Teile spaltenPresseberichten zufolge ist die geplante Aufteilung des RWE-Konzerns zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Das Manager Magazin berichtete in einer Vorabmeldung, dass hierfür der Widerstand der Städte und Gemeinden verantwortlich sei. Ursprünglich hatte der Stromanbieter eine Aufteilung des Energiekonzerns in zwei Teile geplant. RWE-Chef Großmann wollte eine internationale Holding, die an der Börse notiert sein soll, sowie die untergeordnete Deutschland AG. Die Kommunen sollten den Plänen entsprechend nur noch an dieser Deutschland AG beteiligt werden.
Kommunen wollen Einfluss behalten
Hintergrund ist offenbar die Befürchtung der Kommunen, an Einfluss auf die Entscheidungen des Energiekonzerns zu verlieren. Mehr als 20 Prozent von RWE befinden sich in kommunaler Hand. In der Vergangenheit waren einige Entscheidungen des Stromanbieters am Einspruch von Kommunen und Arbeitnehmern gescheitert. Sollten die Aufteilungspläne Wirklichkeit werden, würden die Kommunen nicht mehr über die Ausrichtung des Gesamtkonzerns mitentscheiden können. Sie fordern daher einen Sitz im Aufsichtsrat des Dachkonzerns, worauf sich der Stromanbieter allerdings nicht eingelassen hat.
