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Umstrittene Stromleitung wird oberirdisch verlegt
Umstrittene Stromleitung wird oberirdisch verlegt27.05.2010, 13:40 Uhr
Die Höchstspannungsleitung von Braunschweig nach Nordhessen wird nun doch oberirdisch verlegtStromleitung soll Küstenstrom transportierenDer Ausbau erneuerbarer Energien geht voran. Besonders an den Küsten entstehen jedes Jahr weitere Windkraftanlagen, die alle mit dem Stromnetz verbunden werden müssen. Schon jetzt gibt es Engpässe bei der Durchleitung der Strommengen in die herkömmlichen Stromnetze. Doch der Ausbau von Höchstspannungsleitungen ist nicht sehr populär. Deswegen wird regelmäßig auch geprüft, ob neue Leitungen nicht besser unterirdisch verlegt werden. Bei der geplanten Stromtrasse von Braunschweig nach Nordhessen ist nun die Entscheidung zugunsten einer konventionellen, oberirdischen Verlegung gefallen.
Unterirdische Stromleitung war nicht beantragt
Ein Behördensprecher in Braunschweig teilte am Mittwoch dazu mit, dass eine Erdverkabelung für das nun in die Wege geleitete Raumordnungsverfahren nicht beantragt worden sei. Dementsprechend wird die 190 Kilometer lange Stromleitung oberirdisch gebaut. Allerdings fügte der Sprecher hinzu, dass im Einzelfall eine unterirdische Verlegung von Teilen der Leitung geprüft werde, sofern es aus Gründen der Umweltverträglichkeit angezeigt sei. Die Gegner der Höchstspannungsleitung fürchten Belastungen durch Elektrosmog bei einer oberirdischen Konstruktion.
