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Ölpest BP verschließt Leck vorübergehend
Ölpest BP verschließt Leck vorübergehend16.07.2010, 16:00 Uhr
Zum ersten Mal seit Monaten fließt am Golf von Mexiko kein Öl mehr ins Meer. Doch das ist kein Grund zur Euphorie, denn es handelt sich nur um einen TestÖlpest vorübergehend gestopptDer Energiekonzern BP konnte vermelden, dass es endlich gelungen sei, das Leck am Meeresboden zu verschließen. Die Metallkappe, mit der das Öl am Austritt gehindert werden soll, sitze richtig und sei dicht, so der Konzern gegenüber Medienvertretern. Nach Monaten der Fehlschläge ist dies die erste gute Nachricht seit dem Beginn der Ölpest. Jedoch soll diese Abdichtung nur vorübergehend bestehen bleiben, denn sie dient nur dem Test, ob eine erfolgreiche Abschottung der geborstenen Ölquelle möglich ist. Sämtliche Ventile des Auffangzylinders konnten geschlossen werden. Nun soll geprüft werden, ob das System dem Druck des Öls standhalten kann.
BP überprüft Druckverhältnisse
Die Dauer der Schließung ist noch nicht klar. BP-Vertreter sprachen von einem Zeitraum zwischen sechs und 48 Stunden. Wichtig ist dabei, ob das Steigrohr unter dem hohen Druck dicht halten kann. Deswegen soll alle sechs Stunden eine Druckmessung vorgenommen werden. Sollte der Druck weiterhin hoch bleiben, bedeute dies eine erfolgreiche Abdichtung. Sinkt der Druck hingegen ab, würde dies auf ein weiteres Leck hindeuten. Eine endgültige Sicherung der Ölquelle soll es mit Hilfe von Entlastungsbohrungen geben, die allerdings noch nicht fertiggestellt sind.
