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Laufzeitverlängerung: Röttgen will nur moderate Zeiträume
Laufzeitverlängerung: Röttgen will nur moderate Zeiträume23.07.2010, 14:19 Uhr
Bundesumweltminister Röttgen (CDU) hat erneut bekräftigt, dass er keine allzu deutliche Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke möchte. Es fehle in der Bevölkerung an der notwendigen Akzeptanz für lange LaufzeitenRöttgen: Laufzeitverlängerung muss Bevölkerung überzeugenDem Nachrichtenmagazin Zeit Online sagte der Minister, dass große Teile der Bevölkerung eine Laufzeitverlängerung nur in dem Maße akzeptieren würden, wie sie energiepolitisch absolut notwendig erscheint. Darüber hinaus sollte es keine längeren Laufzeiten geben. Wenn Ende August das Energiekonzept der Bundesregierung vorgelegt werde, hoffe Röttgen darauf, dass es bei einer breiten Mehrheit der Bevölkerung Zustimmung finde.
Mehrheit will keine deutliche Laufzeitverlängerung
Diese Woche hatte eine Umfrage von TNS Emnid gezeigt, dass mehr als drei Viertel der Bevölkerung keine Laufzeitverlängerung von mehr als zehn Jahren möchte. Knapp die Hälfte will überhaupt keine Verschiebung des Atomausstiegs, wie er von der rot-grünen Bundesregierung im Jahr 2002 beschlossen wurde. Bundesumweltminister Röttgen hat allerdings mit starkem Widerstand in der eigenen Partei zu kämpfen. So hat der baden-württembergische Ministerpräsident Mappus (ebenfalls CDU) den Minister mehrfach heftig kritisiert. Mappus will eine deutliche Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke durchsetzen.
siehe auch: Umfrage über Laufzeitverlängerung
