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Atomsteuer: Stromanbieter EnBW droht mit Stellenabbau
Atomsteuer: Stromanbieter EnBW droht mit Stellenabbau29.07.2010, 14:51 Uhr
Sollte die Brennelementesteuer eingeführt werden, will EnBW gegebenenfalls Arbeitsplätze abbauen, um die Folgen der Abgabe zu kompensierenStromanbieter erwägt PersonalabbauWie die Stuttgarter Zeitung berichtet, existiert ein Dokument, demzufolge der Stromanbieter EnBW einen Abbau von Stellen plant, sollte die sogenannte Atomsteuer tatsächlich von der Bundesregierung eingeführt werden. Auch Investitionen könnten demnach unter der Brennelementesteuer leiden, so die Zeitung weiter. So werden als mögliche Konsequenzen ein erheblicher Personalabbau sowie die Beendigung bereits begonnener Projekte und Investitionen genannt.Der Stromanbieter bestätigte den Bericht insofern, als dass ein solches Papier tatsächlich existiere.
Kredit-Rating des Stromanbieters gefährdet?
Die Kosten einer eventuellen Brennelementesteuer könnten sich allein für den Stromanbieter EnBW auf rund 700 Millionen Euro belaufen. Dies entspräche einer Gewinnabschöpfung von nahezu 70 Prozent, wenn man den Ertrag von einer Milliarde Euro zugrunde legt. Dies würde in der Folge auch zu einer schlechteren Kreditwürdigkeit des Konzerns führen, was die Möglichkeiten auf dem Kapitalmarkt für Finanzierungen begrenzen oder zumindest verteuern würde. Dem Stromanbieter zufolge würde sich dies in erster Linie auf den Ausbau erneuerbarer Energien auswirken; aber auch in die Sicherheit von Atomkraftwerken könne dann nicht mehr so viel investiert werden wie heute.
