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Laufzeitverlängerung: Röttgen bleibt bei Atomausstieg
Laufzeitverlängerung: Röttgen bleibt bei Atomausstieg30.07.2010, 17:35 Uhr
Bundesumweltminister Röttgen (CDU) steht zum Atomausstieg. Die Laufzeitverlängerung darf seiner Ansicht nach nur moderat ausfallenAtomkraftwerke keine Zukunftsoption
Röttgen geht aller Kritik zum Trotz erneut in Opposition zu einer langfristigen Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke. Röttgen sagte der Süddeutschen Zeitung, dass der Umstieg auf die erneuerbaren Energien ganz klar im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und FDP vereinbart worden sei. Die Atomenergie sei keine Zukunftsoption. Auf die Kritik aus der eigenen Partei angesprochen, sagte der Minister, dass dies nur einzelne Stimmen seien. Es sei nicht noch nicht jedem klar, dass Deutschland mit dem Umbau der Energiegewinnung langfristig vierfach gewinne.
Laufzeitverlängerung kleiner Teil des Gesamtkonzepts
Der Verzicht auf die Atomenergie bedeute langfristig einen Zugewinn an Sicherheit, so Röttgen weiter. Die Laufzeitverlängerung sei nur ein kleiner Teil des gesamten Energiekonzepts, auf den sich die Diskussion konzentriere. Dabei bedeute ein Ausbau der erneuerbaren Energien mehr Unabhängigkeit von Energieimporten und die Errichtung eines neuen Industriezweiges mit vielen Arbeitsplätzen. Zudem diene eine solche Entwicklung dem Klimaschutz.
