Bis zu 600 Euro sparen!
Jetzt Stromanbieter vergleichen.
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Strompreisrechner
Mit einem Strompreisvergleich bares Geld sparen
» zurück zur Startseite
Deutsche Umwelthilfe: Laufzeitverlängerung und Erneuerbare inkompatibel
Deutsche Umwelthilfe: Laufzeitverlängerung und Erneuerbare inkompatibel06.08.2010, 14:13 Uhr
Nach Berechnungen des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) könnten die erneuerbaren Energien wesentlich früher den gesamten Strombedarf decken -aber nur ohne LaufzeitverlängerungErneuerbare Energien leiden unter LaufzeitverlängerungDie Deutsche Umwelthilfe hat eine Studie des Fraunhofer-Instituts präsentiert, derzufolge die erneuerbaren Energien schon jetzt bei entsprechenden Wetterlagen den Strombedarf von ganz Deutschland decken könnten. So habe es während der Hitzewelle im Juli genügend Strom aus regenerativen Quellen gegeben, um tagsüber den Strombedarf theoretisch zu 100 Prozent zu decken. Theoretisch deswegen, weil in der Praxis die Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke nicht einfach zeitweise abgeschaltet werden können. Aus technischen Gründen können diese Kraftwerke nicht komplett heruntergefahren werden, da sie lange Vorlaufzeiten benötigen, um später wieder Strom zu liefern.
Studie: Brückentechnologie Atomkraft ist Illusion
Solange es Atomkraftwerke gebe, die ständig in Betrieb gehalten werden müssen, werde es Argumente gegen einen vollständigen Umstieg auf die erneuerbaren Energien geben, so die Umwelthilfe weiter. Daher könne die Atomenergie keine Brückentechnologie sein. Vielmehr solle man bei konventionellen Kraftwerken eher auf Gaskraftwerke setzen, die je nach Bedarf an- und abgeschaltet werden können, falls die erneuerbaren Energien nicht ausreichend verfügbar sind. Durch die Laufzeitverlängerung bestünde aber immer wieder das Problem, dass ein weiterer Ausbau erneuerbarer Energien gebremst werde. Daher sei jetzt der richtige Zeitpunkt, den Ausstieg aus der Atomenergie zu vollziehen, so die Schlussfolgerung der Deutschen Umwelthilfe.
