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Hohe Strompreise belasten Hartz-IV Empfänger stärker
Hohe Strompreise belasten Hartz-IV Empfänger stärker10.08.2010, 17:01 Uhr
Angesichts der steigenden Strompreise reicht der staatliche Anteil für die Stromkosten bei Hartz-IV nicht mehr aus. Doch eine Anhebung des Stromgelds ist nicht in SichtBelastung durch Strompreise gestiegenIm Regelsatz für Hartz IV sind die Stromkosten enthalten. Laut Angaben der gemeinnützigen Schuldnerberatung GVS Berlin entspricht der im Regelsatz enthaltene Anteil für Stromkosten aber längst nicht mehr der Realität. Demnach beziehen Hartz-IV-Empfänger 22,62 Euro monatlich für Strom. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Betrag für Stromkosten ist angesichts gestiegener Strompreise aber inzwischen auf knapp 38 Euro geklettert. Die Differenz müssen die Hartz IV Bezieher aus eigener Tasche zahlen, was für viele Betroffene eine extreme Belastung darstellt.
Mit günstigem Stromanbieter Kosten reduzieren
Weiterhin sind Hartz-IV-Bezieher dadurch benachteiligt, dass sie sich keine neuen und damit stromsparenden Haushaltsgeräte kaufen können, weil in der Regel die Mittel dazu fehlen. Doch gerade hier könnte viel Strom eingespart werden, der den Anschaffungspreis bald wieder wettmachen kann. Solange die Hartz-IV-Sätze nicht an die Strompreise angepasst werden, können Betroffene nur versuchen, einen möglichst günstigen Stromanbieter zu wählen. Mit einem Strompreisvergleich im Internet ist dies problemlos möglich. Ein solcher Wechsel kann mehrere hundert Euro im Jahr ausmachen.
