Bis zu 600 Euro sparen!
Jetzt Stromanbieter vergleichen.
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Strompreisrechner
Mit einem Strompreisvergleich bares Geld sparen
» zurück zur Startseite
Große Stromanbieter profitieren von Laufzeitverlängerung
Große Stromanbieter profitieren von Laufzeitverlängerung06.09.2010, 15:04 Uhr
An der Börse haben die Werte der großen Energiekonzerne bereits zugelegt. Die Klarheit über die Laufzeitverlängerung dürfte hier für große Erleichterung sorgen, zumal die staatlichen Abgaben offenbar weniger schlimm ausfallen, als befürchtetAtomsteuer und Abgabe von insgesamt 15 Mrd für LaufzeitverlängerungIm Zuge der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke hat die Bundesregierung die Einführung der Brennelementesteuer beschlossen. Diese war für die vier großen Stromanbieter als Beitrag zur Sanierung des Bundeshaushalts gedacht. Im Kompromiss der Koalition wurde nun festgehalten, dass diese Atomsteuer lediglich auf sechs Jahre befristet erhoben werden soll. Somit können die Stromanbieter von der Laufzeitverlängerung (die im Schnitt 12 Jahre beträgt) deutlich mehr profitieren als zuletzt von ihnen befürchtet wurde. Die Bundesregierung plant allerdings noch einen weiteren Beitrag der Energiekonzerne für den Ausbau erneuerbarer Energien. Bundesumweltminister Röttgen sprach von neun Euro pro Megawattstunde Atomstrom. Insgesamt sollen die großen Stromanbieter zusammen mit der Atomsteuer somit 15 Milliarden Euro für die längeren Laufzeiten zahlen.
Andere Stromanbieter verlangen Kompensation von Wettbewerbsnachteilen
Der Bundesverband Neuer Energieanbieter (bne), in dem sich die Wettbewerber der vier großen Stromanbieter zusammengeschlossen haben, fokussiert sich nun auf eine Kompensation der wettbewerblichen Nachteile, die sich durch die Laufzeitverlängerung ergeben. Laut bne-Geschäftsführer Robert Busch müsse die Bundesregierung nun dafür Sorge tragen, dass die großen Stromanbieter eine Gegenleistung für das Milliardengeschenk erbrächten, das nicht nur den Finanzminister freue. Dies könne beispielsweise dadurch erfolgen, dass die großen Energieanbieter sich von Wasser-, Gas- oder Kohlekraftwerken trennen müssten.
