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Atomsteuer: Stromanbieter RWE erwägt immer noch Klage
Atomsteuer: Stromanbieter RWE erwägt immer noch Klage08.09.2010, 14:35 Uhr
Obwohl die Laufzeitverlängerung von den großen Energiekonzernen begrüßt wird, behält sich RWE juristische Schritte gegen die Brennelementesteuer vorAtomsteuer trifft Stromanbieter hartWer geglaubt hatte, dass die Diskussion um die Brennelementesteuer mit der Entscheidung der Bundesregierung über die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke erledigt sei, sieht sich getäuscht. Der Stromanbieter RWE will sich nach wie vor juristische Schritte vorbehalten, falls die Atomsteuer eingeführt wird. Der Süddeutschen Zeitung sagte das RWE-Vorstandsmitglied Rolf Martin Schmitz am Mittwoch, dass die Steuer die Stromanbieter hart treffe und RWE im Rahmen einer Gesamtbewertung des Energiekonzepts der Bundesregierung abschließend über eine Klage gegen die Atomsteuer entscheiden werde.
Weitere Laufzeitverlängerung in einigen Jahren denkbar
Kritisch äußerte sich Schmitz ebenfalls über die Laufzeitverlängerung für AKW, die nach dem Willen der Bundesregierung durchschnittlich zwölf Jahre betragen soll. Der Stromanbieter habe sich längere Laufzeiten gewünscht, so der RWE-Manager. Eine zweite Laufzeitverlängerung in einigen Jahren sei denkbar und müsse davon abhängig gemacht werden, ob in acht Jahren der Umbau der Energiewirtschaft ausreichend fortgeschritten sei.
