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Laufzeitverlängerung von Hessens neuer Umweltministerin verteidigt
Laufzeitverlängerung von Hessens neuer Umweltministerin verteidigt10.09.2010, 15:49 Uhr
In ihrer ersten Rede vor dem hessischen Landtag hat die neue Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU) die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke ausdrücklich verteidigtLaufzeitverlängerung nicht auf Kosten der SicherheitAm Donnerstag trat Puttrich erstmals als Umweltministerin des Landes Hessen vor die Abgeordneten des Landtags. In ihrer Rede bekräftigte sie die Unterstützung für die Laufzeitverlängerung, die von der Bundesregierung beschlossen wurde. Dabei gelte für die beiden hessischen Atomreaktoren Biblis A und B, dass Sicherheit nicht verhandelbar sei. Ebenfalls gehe die Sicherheit über die Wirtschaftlichkeit, so Puttrich weiter. Mit der Laufzeitverlängerung werde eine Brücke in ein neues Zeitalter geschlagen, in welchem man auf Atomkraftwerke verzichten könne.
Energiekonzept besteht nicht nur aus Laufzeitverlängerung
Im umfangreichen Energiekonzept sei die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke nur ein Baustein, sagte die Ministerin ferner. Eine klimafreundliche und bezahlbare Energieversorgung könne nur mit einem Mix aus Kohle, Gas, Atomenergie und regenerativen Energien sichergestellt werden. Die hessische Landesregierung halte nach wie vor an dem Ziel fest, bis zum Jahr 2020 den Anteil erneuerbarer Energien -ohne Verkehr- auf zwanzig Prozent zu erhöhen. Dies solle mit dem Ausbau von Biomasse, aber auch mit Solar- und Windenergie erreicht werden. Auch die Nutzung von Erdwärme sei hierfür eine Option.
