Bis zu 600 Euro sparen!
Jetzt Stromanbieter vergleichen.
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Völlig kostenlos und unverbindlich!
Strompreisrechner
Mit einem Strompreisvergleich bares Geld sparen
» zurück zur Startseite
Stromanbieter EON weist Vorwurf der Kungelei zurück
Stromanbieter EON weist Vorwurf der Kungelei zurück13.09.2010, 15:43 Uhr
Nach Bekanntwerden der Vereinbarungen der großen Stromanbieter mit der Regierung wurde der Vorwurf der Kungelei geäußert. EON-Chef Teyssen wehrt sich nun gegen diesen VerdachtStromanbieter verteidigt sich gegen VorwürfeJohannes Teyssen, der Vorstandsvorsitzende der EON AG, sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, dass die Vorwürfe der Kungelei gegen die Stromanbieter aus der Luft gegriffen seien. Schließlich sei alles öffentlich, was mit der Bundesregierung verhandelt wurde. Die Kritiker halten besonders zwei Punkte der Vereinbarungen für fragwürdig. Zum einen dürfen die Stromanbieter Investitionen für Nachrüstungen bei der Sicherheit ihrer Atomkraftwerke an anderer Stelle wieder einsparen. Zum anderen wollen die großen Energiekonzerne eine Garantie dafür, dass auch künftige Bundesregierungen die Laufzeitverlängerung nicht rückgängig machen können.
Laufzeitverlängerung bringt satte Gewinne für Stromanbieter
Teyssen erklärte, dass die Stromanbieter bei den Atomkraftwerken unter keinen Umständen Abstriche beim Thema Sicherheit machen würden. Dennoch dürfe man die Kühe nicht schlachten, wenn man sie melken wolle. Der Staat kassiere mehr als die Hälfte der Zusatzgewinne, die sich aus der Laufzeitverlängerung ergeben; mit der Atomsteuer werde es sogar eher auf zwei Drittel hinauslaufen. Sollten die Strompreise steigen, verlange der Staat noch mehr Geld von den Stromanbietern. Experten halten die Rechnung der Stromanbieter allerdings für übertrieben. Allein EON wird nach Berechnungen des Öko-Instituts und der Landesbank Baden-Württemberg durch die Laufzeitverlängerung und steigende Strompreise selbst nach Abzug von Brennelementesteuer und Fondsabgabe einen Nettogewinn von etwa 29 Milliarden Euro verzeichnen können.
