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Bundesnetzagentur: Stromanbieter EON hat Strafe bezahlt
Bundesnetzagentur: Stromanbieter EON hat Strafe bezahlt07.10.2010, 11:53 Uhr
Die Strafe in Höhe von 650.000 Euro, die von der Bundesnetzagentur gegen den Stromanbieter EON Edis verhängt wurde, ist bezahlt. Ob weitere Schritte folgen, ist noch nicht entschiedenStromanbieter beklagen Behinderung beim WechselDer Sprecher der Bundesnetzagentur, Rudolf Boll, bestätigte am Mittwoch, dass der Stromanbieter die Geldstrafe beglichen habe. Die Strafe wurde verhängt, weil die Agentur Hinweise darauf hatte, dass EON Edis ihre Kunden beim Wechsel zu anderen Stromanbietern behinderte. Entsprechende Vorwürfe waren von anderen Energieversorgern erhoben worden. Die Bundesnetzagentur werde nun in den kommenden Wochen beobachten, ob die Situation sich verbessert habe. Falls nicht, droht dem Stromanbieter eine weitere Strafe in Höhe von 1,3 Millionen Euro.
EON: Haben Stromanbieterwechsel nicht absichtlich behindert
Horst Jordan, Sprecher des Unternehmens in Fürstenwalde, erklärte zu dem Vorgang, dass der Stromanbieter noch nicht darüber entschieden habe, ob gegen die Geldstrafe Rechtsmittel eingelegt würden. Zwar sei die Strafe bereits bezahlt, doch könne das Geld gegebenenfalls zurückgefordert werden, falls ein Widerspruch rechtlich erfolgreich sei. EON weist die Vorwürfe anderer Stromanbieter zurück, nach denen es eine absichtliche Behinderung beim Stromanbieterwechsel gegeben haben soll. Dennoch räumte man Probleme ein, die allerdings auf technische Probleme zurückzuführen seien, die durch ein neues Computersystem aufgetreten waren. Das betreffende Computersystem sei zudem nach den Vorgaben der Bundesnetzagentur eingerichtet worden. Derzeit sei man bei EON damit beschäftigt, die technischen Probleme zu lösen.
