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Greenpeace: Laufzeitverlängerung verteuert Atomstrom noch mehr

Greenpeace: Laufzeitverlängerung verteuert Atomstrom noch mehr13.10.2010, 13:46 Uhr

Atomstrom ist nach Ansicht von Greenpeace die teuerste Art der Stromerzeugung. Mit allen Förderungen habe der Atomstrom seit 1950 mehr als 200 Milliarden Euro gekostet – und nun kommt noch die Laufzeitverlängerung hinzuFörderung von Atomstrom teurer als erneuerbare Energien?
Eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Studie beschäftigte sich mit der Frage, ob Strom aus Atomkraftwerken tatsächlich die billige Energiequelle ist, als die sie durch die großen Stromanbieter regelmäßig beworben wird. Gerne verweisen die Atomkonzerne auf den vermeintlich teuren Ökostrom, der durch die Förderung erneuerbarer Energien belastet sei. Greenpeace will nun beweisen, dass die Förderungen für Atomstrom seit 1950 deutlich höher ausfallen, als die Förderungen für die regenerativen Energien.

Laufzeitverlängerung bringt weitere Kosten
Insgesamt seien der Studie zufolge seit Beginn der ersten Planungen für die Nutzung der Atomkraft in Deutschland rund 204 Milliarden Euro in die Förderung des Atomstroms geflossen. Dabei berücksichtigt Greenpeace auch die Kosten für die Lagerung von Atommüll und die damit verbundenen Aufwendungen. Doch den größten Anteil der Summe schreibt die Umweltorganisation den staatlichen Förderungen für Forschung und Entwicklung zu. Auch die Steuervergünstigungen für die großen Stromanbieter spielten eine Rolle. Bei der von der Bundesregierung angestrebten Laufzeitverlängerung würden sich die Strompreise für Atomstrom weiter erhöhen. Greenpeace-Experte Andree Bölling bezeichnete Atomkraft als gefährlichste und teuerste Form der Stromerzeugung.

Hier finden Sie den Direktlink zum Gutachten



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