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Steigende Strompreise belasten einkommensschwache Haushalte
Steigende Strompreise belasten einkommensschwache Haushalte19.10.2010, 14:42 Uhr
Die drohende Strompreiseerhöhung durch die steigende EEG-Umlage wird besonders die Haushalte treffen, die ohnehin schon finanziell stark belastet sindRentner und Bezieher von Hartz-IV fürchten hohe StrompreiseDie Bundesregierung hat vor einigen Wochen eine Erhöhung der Bezüge von Hartz-IV um fünf Euro beschlossen. Von dieser Aufstockung können mit Glück gerade die Mehrkosten wegen höherer Strompreise bezahlt werden, die durch die Ökostrom-Förderung auf die Kunden zukommen. Stromkosten müssen aus dem Regelsatz bezahlt werden. Noch härter trifft es einkommensschwache Rentner, deren Bezüge -wenn überhaupt- kaum spürbar erhöht wurden. Sie bekommen durch steigende Krankenkassenbeiträge und höhere Strompreise jedes Jahr weniger heraus als im Jahr zuvor. Steuerentlastungen kommen dieser Personengruppe nicht zugute. Dabei hatte die Regierung eine Entlastung niedriger Einkommen unter anderem durch niedrigere Strompreise versprochen, die durch die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke kommen sollten.
Laufzeitverlängerung wird Strompreise nicht senken
Dass die Laufzeitverlängerung die Strompreise vermutlich sogar eher steigen lassen wird, weil die Stromanbieter ihre hohen Kosten der Vereinbarung mit der Bundesregierung an die Verbraucher weitergeben werden, ist inzwischen die Meinung der meisten Experten. Gerade deswegen sollten die Kunden sich verstärkt nach dem günstigsten Stromanbieter umsehen. Um konkurrenzfähig zu bleiben, werden nach wie vor einige Energieversorger ihre Tarife stabil halten oder sogar leicht senken. Diese Stromanbieter zu finden, ist mit einem Strompreisvergleich im Internet am einfachsten. Geben Sie einfach Ihre Verbrauchsdaten ein und suchen Sie sich das passende Angebot heraus. Der Markt kommt nur dann in Bewegung, wenn die Stromanbieter auch den entsprechenden Druck durch die Verbraucher mittels Stromanbieterwechsel bekommen.
