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Laufzeitverlängerung: SPD und BUND fordern Arbeit statt Kernkraft
Laufzeitverlängerung: SPD und BUND fordern Arbeit statt Kernkraft19.10.2010, 14:47 Uhr
In Sachsen-Anhalt haben der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die SPD eine Unterschriftenaktion gegen die geplante Laufzeitverlängerung gestartetArbeitsplätze bei erneuerbaren Energien gefährdet?Unter dem Motto Arbeit statt Kernkraft hat eine weitere Protestaktion gegen die von der Bundesregierung geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke begonnen. Besonders in den strukturschwachen Regionen Ostdeutschlands drohe ein Verlust von Arbeitsplätzen, da viele Firmen in Sachsen-Anhalt auf den Ausbau erneuerbarer Energien gesetzt hatten. Alleine in diesem Bundesland hängen rund 20.000 Arbeitsplätze direkt und indirekt von den regenerativen Energien ab. Da die Investitionen mit Blick auf den 2002 beschlossenen Atomausstieg gemacht wurden, könnte die Laufzeitverlängerung hier nach Ansicht von BUND und SPD zu Problemen führen.
Mehrheit gegen Laufzeitverlängerung
Mit der Unterschriftenaktion wollen die beiden Organisatoren dann auch besonders auf die Arbeitsplatzproblematik hinweisen. Statt die Atomkraftwerke mit der Laufzeitverlängerung weiter zu fördern, solle die Förderung erneuerbarer Energien verstärkt werden, um weitere Jobs zu schaffen, berichtet der Mitteldeutsche Rundfunk. Das Sammeln von Unterschriften gegen die Laufzeitverlängerung soll nach Willen von SPD und BUND unterstreichen, dass eine Mehrheit der Bürger gegen die Energiepolitik der Bundesregierung stehe.
